Geschichte

Die bisherigen Kreisvorsitzenden

Die bisherigen Kreisvorsitzenden:

ab 1982: Alexander Pietzsch
ab 1985: Manfred Neuenhaus
ab 1989: Robert Orth
ab 1992: Alexander Hirsch
ab 1993: Oliver Kastner
ab 1995: René Hagemann
ab 1996: Martin A. Zeitz
ab 1997: René Schleucher
ab 1998: René Hagemann- Miksits
ab 1999: Alexander Alvaro
ab 2001: Lee Hamacher
ab 2002: Laura Görtz
ab 2003: Stefan Rosenthal
ab 2006: Jan Laskowski
ab 2008: Bodo Schadrack

 

Die Ehrenvorsitzenden

Gisela Piltz

Unsere Ehrenvorsitzende Gisela Piltz ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort arbeitet sie im Innenausschuss sowie im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit.

Lebenslauf
3.12.64 geboren in Köln
1983 Abitur, Städtisches Luisengymnasium Düsseldorf
1983-1986 Ausbildung bei der Stadtverwaltung Düsseldorf für den gehobenen
nichttechnischen Dienst, Abschluß als Diplom-Verwaltungswirtin
1986-1987 Tätigkeit bei der Stadtverwaltung Düsseldorf als Inspektorin
1987-1993 Jurastudium in Bonn – Abschluss mit zweitem Staatsexamen
1988-1995 Vorstandsassistentin der Bundesvereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (V.L.K.) in Bonn
1996 Büroleiterin des Bundestagsbüros des Bundesjustizministers Edzard-Schmidt-Jortzig
1996-2000 Projektmanagerin bei der UFA-Theater AG in Düsseldorf
2000-2002 bei der Projektgesellschaft „Kai 18“ in Düsseldorf
seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestags

Weitere Informationen zu Gisela Piltz findet man auf ihrer Homepage: www.gisela-piltz.de

 

Robert Orth

Unser Ehrenmitglied Robert Orth war von 1985 bis 1989 Kreisvorsitzender bei den JuLis Düsseldorf und hat jetzt ein Landtagsmandat, wo er sich mit seiner politischen Arbeit vor allem für die Durchsetzung von Forderungen der Jungen Liberalen einsetzt.

Weiter Informationen über Robert Orth bekommt man auf seiner Homepage: www.robert-orth.de

 

Das Liberale Forum/ Liberales Forum

„Junge Liberale / LiberalesForum Düsseldorf“ lautet unser offizieller Name seit dem 3. Februar 1996. Durch die Erweiterung „Liberales Forum“ soll deutlich gemacht werden, daß wir uns primär als Vertreter liberaler Interessen sehenund nicht als Anhängsel der FDP. Wir suchen uns für unsere Arbeit den entsprechenden Ansprechpartner in der Parteienlandschaft. Dies ist momentan die FDP. Im Hinblick auf einige unverständliche Entscheidungen (es seien hier nur die Zustimmung zum großen Lauschangriff und die Entscheidung zum Soldatenehrenschutz erwähnt), wird diese Zusammenarbeitin Zukunft jedoch einer kritischen Betrachtung zu unterziehen sein.

Dies ist keine Abkehr von der FDP! Sie ist nach wie vor die Partei unserer Wahl, wenn es um politische Kooperation geht. Die Namenserweiterung gilt lediglich einer unmißverständlichen Standortbestimmung.

 

Der Ärger mit der Mutterpartei

Ärger mit der Mutterpartei gab es seitdem auch reichlich. Ein Höhepunkt der Auseinandersetzungen war im Jahre 1994, als dieJuLis erklärten, daß sie den Bundestagswahlkampf der FDP boykottieren würden. Eine Ausnahme davon machten die JuLis lediglich in Bezug auf die beiden Düsseldorfer Bundestagskandidaten, die trotz der Unzufriedenheit mit der Mutterpartei unterstützt wurden.

 

Wie alles begann

Die Geschichte der JuLis in Düsseldorf begann am 1. Februar 1982. Damals trafen sich acht jugendliche FDP-Mitglieder im Kaiserhof in Rath und wählten sich gegenseitig solange in verschiedene Vorstandsposten, bis sie den ersten Kreisvorstand bildeten. Der frischgewählte Vorsitzende, Alexander Pietzsch, und seine Mannschaft hatten zwei nicht unerhebliche Probleme zu bewältigen: eine Basis fehlte noch und die JuLis mußten sich noch ihre Anerkennung als Jugendorganisation der FDP erkämpfen. Während es relativ schnell gelang die Mitgliederzahl auf 40 zu erhöhen, gestaltete sich die Anerkennung sehr schwierig, schließlich gab es ja schon/noch die Jungdemokraten.

Die Düsseldorfer FDP-Spitze ignorierte die JuLis einfach und beim einzigen Gespräch mit dem FDP-Kreisvorstand 1982 wurde den JuLis mit Parteiausschluß gedroht. Doch getreu ihrem Motto Politik macht Spaß machten die JuLis der Kreispartei mit intensiver Pressearbeit Druck. 1982 erschienen in den 5 Düsseldorfer Tageszeitungen über 50 Artikel über die JuLis, einige Schlagzeilen: JuLis für Hirsch, Mehr Ausbildungsplätze bei der Stadt, Kein weiterer U-Bahn-Bau, Gegen Politikmüdigkeit junger Menschen, JuLis für FDP-Bürgermeisterin, Umland an den Kosten für die Oper beteiligen.

Nach dem Zerfall der Bonner FDP/SPD-Koalition im September 1982 wuchs innerhalb der FDP der Druck auf die Parteispitze, sich von den Jungdemokraten zu trennen und die JuLis anzuerkennen. Auf einem eindrucksvollen Bundeskongreß im Oktober in Düsseldorf stellten sich Jürgen Möllemann und Graf Lambsdorff auf die Seite der JuLis. Der endgültige Bruch zwischen Jungdemokraten und FDP ging allerdings nicht von der FDP aus – sondern von den Jungdemokraten. Im November 1982 teilt die Bundes-FDP ganz trocken mit: Am vergangenen Wochenende hat eine seit langem abzusehende politische Entwicklung ihren Abschluß gefunden – die deutschen Jungdemokraten haben sich von der FDP getrennt. In dieser Mitteilung steht auch der Grund, warum sich die JuLis überhaupt gründen konnten und mußten: Die Jungdemokraten als Verband haben schon seit Jahren zum politischen Erfolg der Liberalen kaum noch beigetragen.

Die Düsseldorfer FDP vollzog die Beschlüsse auf Bundesebene nur noch nach, indem der Kreisvorstand im Januar 1983 alle Mitglieder der Jungdemokraten aufforderte, bei den JuLis aktiv zu werden. Mit der Wahl des ersten JuLis in den FDP-Kreisvorstand, 1984 Manfred Neuenhaus, endete der oft turbulente Weg zur Anerkennung.

Seit damals haben die JuLis vieles in der FDP umsetzen können (manches leider auch nicht) und haben durch Aktionen immer wieder für Aufsehen gesorgt: Legendäres Beispiel dafür ist der „JuLi-Nachtexpress“, als 1995 in zwei Nächten Jugendliche aus der Altstadt nach Hause gefahren wurden, um damit ein Zeichenfür bessere Nachtverbindungen der Rheinbahn zu setzen.